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NACHLESE TAG DER ASTROLOGIE IN REGENSBURG am 19.3.2017

 

 

Beim „1.Tag der Astrologie” sprengte der Zulauf alle Erwartungen. Besonders interessierten sich die Besucher für Beziehungsfragen. Von Angelika Lukesch, MZ Regensburg.

Als die Astrologin Angelika Kraft ihrer Kollegin Elisabeth Wiesner den Vorschlag machte, in Regensburg erstmals einen Astrologietag zu veranstalten und Wiesner sofort begeistert zustimmte, dachten beide nicht daran, dass sie damit offene Türen einrennen und einen derart großen Erfolg landen würden. Alle Vorträge, die am Samstag im Kolpinghaus zu verschiedenen Themen in Verbindung mit der Wissenschaft der Astrologie gehalten wurden, waren nicht nur ausgebucht, viele Menschen konnten nicht mehr dazustoßen, weil es keine Plätze mehr gab. „Das Publikum war sehr gemischt”, sagt Wiesner nach der Veranstaltung. Von Experten bis hin zu Astrologie-Neulingen waren alle Gruppen und Geschlechter gleichmäßig vertreten. Für die beiden Veranstalterinnen Angelika Kraft und Elisabeth Wiesner war dies ein Riesenerfolg, feierten sie doch mit diesem Astrologietag eine absolute Premiere. „Wir sind so begeistert, dass so viele Leute sich dafür interessieren. Und es ist auch so schön, sich mit vielen Gleichgesinnten zu treffen”, sagte Wiesner am Rande der Veranstaltung. „Für uns ist das total interessant” Auch zwei Freundinnen, die aus dem Schwandorfer Umfeld ins Kolpinghaus gekommen waren, berichteten, dass sie sich schon immer mehr und ausführliche Informationen über die Astrologie gewünscht hätten. „Als wir das vom Astrologietag in der Zeitung gelesen haben, haben wir uns gleich gedacht, dass wir herkommen. Wir sind beide überzeugt, dass die Sterne unser Leben beeinflussen”, erzählten die beiden jungen Frauen. Es könne kein Zufall sein, dass man sich bei der Interpretation des eigenen Horoskops in so großem Maße wieder erkenne. „Für uns ist das heute total interessant!” Vollends begeistert vom Astrologietag und den aufgeworfenen Themen zeigte sich auch die Regensburgerin Regina Eicke. „Die Astrologie ist für mich wie eine Laterne im Leben. Ich weiß nicht, wie man es ohne Astrologie überhaupt aushalten kann”, sagte sie und lobte die Veranstalterinnen für ihre Initiative. Es gebe in Regensburg sehr viele Menschen, die sich für Astrologie interessierten und die nach entsprechenden Angeboten und Informationen suchten, versicherte sie. Im Laufe des Tages wurden viele Bereiche des menschlichen Lebens in Beziehung zur Astrologie gesetzt beziehungsweise astrologisch beleuchtet. Angelika Kraft berichtete darüber, wie die Astrologie helfen kann, widersprüchliche Impulse, Antriebe und Bedürfnisse in sich selbst zu integrieren. Elisabeth Wiesner ging es um den Nutzen der Astrologie bei der Suche nach Erfüllung im Beruf. „Wer glaubt an Astrologie?”, fragte Astrologe Peter Kern in seinem Vortrag. Auf großes Interesse stieß auch der Vortrag von Elisabeth Kaiser, Hebamme, Heilpraktikerin und Astrologin. Sie sprach vom verlorenen Wissen der astrologischen Empfängnisplanung und erklärte, wie eine Frau die Tage der Empfängnisbereitschaft aus dem Geburtshoroskop herauslesen könne. Martin Trosbach sprach über Astrologie und Beziehungen. „80 Prozent der Leute, die zu mir kommen, haben Fragen zu ihrer Partnerschaft. Oft fragen sie: Passt der oder die zu mir?”, sagte der Referent - einer von fünf Astrologen, die am Samstag dabei waren. Die Beziehungsfähigkeit erkennen Die Astrologie helfe, sich selbst in der eigenen Beziehungsfähigkeit kennenzulernen. „Ich kann herausfinden, welcher Typ zu mir passt und welchen ich anziehe. Es ist sehr wichtig für die eigene Beziehungsfähigkeit, so viel wie möglich über sich selbst etwas zu erfahren”, betonte der Astrologe. Für eine Beziehung sei die Bedeutung des „7. Hauses” besonders wichtig. Anhand der Horoskope von Clara und Robert Schumann konnte Trosbach erklären, wieso sich die Partnerschaft beziehungsweise Ehe der beiden so dramatisch und leidenschaftlich entwickelt habe, wie es dokumentiert ist. Er erläuterte auch, wie ein Partnerhoroskop gebildet wird. Dabei gebe es zwei Möglichkeiten, zum einen die sogenannte „Synastrie”, also das Übereinanderlegen der beiden Horoskope oder aber ein „Combin Horoskop”, das auf der Mittelung der Geburtsdaten beruhe. Aus diesem Combin-Horoskop ergebe sich „das mysteriöse Dritte, das entsteht, wenn zwei Leute aufeinandertreffen”. Solche Horoskope seien zur Erklärung, wie eine Beziehung läuft, sehr dienlich. Astrologe Martin Trosbach demonstrierte außerdem einen anderen Weg, sein eigenes Horoskop zu begreifen oder zu interpretieren: die Horoskop-Aufstellung. Dabei werden die Konstellationen der Gestirne durch Personen nachgestellt. Hieraus ergäben sich, erklärte Trosbach, Gefühle und Schwingungen, die nicht vorhersehbar, jedoch sehr aufschlussreich seien. Weit entfernt von Klischees Am Ende des Astrologietags im Kolpinghaus resümierte Martin Trosbach, dass man bei der Veranstaltung gut beobachten habe können, was die Astrologie in verschiedenen Lebensbereichen leisten kann. Das sei „weit entfernt von bestimmten Klischees”, stellte er fest.

Copyright 20.03.2017 Mittelbayerische Zeitung

 

 

 

Bericht aus der MZ vom 11.3.2010:

 

 

Die kreative Arbeit mit der Seele
Martin und Susanne Trosbach aus dem Landkreis Cham bieten Menschen Hilfe, die inneren Kraftquellen zu finden.

Von Rosi Rackl, MZ

Cham. „Was ist, darf sein – was sein darf, kann sich verändern.“ Wer sich die Zeit nimmt, diesen Satz von Fritz Pearls zu verinnerlichen, hat einen guten Eindruck vom Wirken und Arbeiten von Susanne und Martin Trosbach gewonnen. In Zell im Landkreis Cham bietet das Therapeuten-Ehepaar kreative Seelenarbeit an. Was genau darunter zu verstehen ist, das lohnt sich, genauer durchleuchtet zu werden. Nur: Wie etwas beschreiben, das nahezu unbeschreiblich ist? Auch Susanne Trosbach sucht immer wieder nach geeigneten Worten. „Es ist die gemeinsame Suche, die innere Essenz zu finden“, versucht sie, es auf den Punkt zu bringen.

Supervision und Coaching

Die Beweggründe, die Menschen zu Martin und Susanne Trosbach führen, sind vielfältig. Es können die Suche nach Selbstfindung oder der schmerzhafte Verlust eines lieben Menschen genauso sein wie Depressionen oder Suchtprobleme. Die Art, wie beide auf ihre Besucher eingehen, ist ganz individuell und reicht von Atem- und Körperpsychotherapie, Selbsterfahrung und Heilgruppen über Pflanzenheilkunde, Spieltherapie mit Kindern und astrologischer Beratung bis hin zu Supervision und Coaching.

„Wir gehen auf die Probleme und Anliegen unserer Ansprechpartner ein und versuchen dem Gefühl zu folgen, das im Raum entsteht. Durch das Ausloten der verschiedensten Neigungen und Vorlieben kristallisiert sich nach und nach die geeignete Behandlungsweise heraus“, sagen die beiden. Diese kann im musikalischen und kreativen Bereich sowie der tiefenpsychologischen Arbeit liegen, der vorrangig von Susanne Trosbach abgedeckt wird, aber auch in der Traumarbeit, der Astrologie, mit Naturritualen und in der Initiationsarbeit, den Themen also, welchen sich Martin Trosbach verstärkt widmet.

Musik spielt wichtige Rolle

„Individuell wird mit einzelnen Personen oder in der Gruppe gearbeitet. Es gilt, das vorhandene Potential, das in jedem von uns steckt, aufzudecken“ fügt Martin Trosbach ein. Bei ihm ist es die ruhige Art und der intensive Augenkontakt, der auffällt. Die präzisen Formulierungen lassen den Lehrer durchscheinen, Martin Trosbach unterrichtet das Fach Musik am Robert- Schuman-Gymnasium in Cham. Die Musik spielt insgesamt eine sehr wichtige Rolle im Leben und Wirken der beiden. Sie hat die beiden zusammengeführt, und sie ist es auch, die die beiden sowohl privat als auch beruflich ständig begleitet. Die Musik scheint ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren Lebenssituationen, Interessen und Leidenschaften eine ebenso harmonisch klangvolle als auch ausdrucksstark überzeugende Stimme zu verleihen. Derweil sitzt Johnny, der kleine Jack Russel, mit gespitzten Ohren unter dem Tisch und lauscht gespannt der Unterhaltung.

„Frauen sind einfach mutiger“

Als Erstes gelte es, zur inneren Ruhe zu finden. Das Interesse, sich selbst zu entdecken, müsse oftmals erst geweckt werden. Dies erfordere neben der absoluten Ehrlichkeit zu sich selbst auch die Bereitschaft, mit Geduld warten zu können und sein wahres Wesen durch Selbstannahme anzuerkennen. Ein Herzenswunsch von Susanne Trosbach ist es, dass mehr Menschen zu ihrer inneren Kraftquelle finden und diese auch in ihrem Leben integrieren können. Es gelte zu erkennen, dass alles – auch negative Erfahrungen und schlimmes Leid – eine Chance sein können, doch benötige es dazu ein tiefes Urvertrauen, um Loslassen zu können. Der Fokus liege nicht im Kranksein, sondern in der Kunst, dem Leben die Schwere zu nehmen. Susanne Trosbach meint hierzu: „Leichtigkeit entsteht durch die Hinwendung zum Wesentlichen. Unser Wesenskern ist oft noch nicht genügend erweckt – viele berechtigte Abwehrmechanismen verdecken alte Verletzungen.“ Weiter fügt sie an, im therapeutischen Raum eröffne sich ein Weg, Vertrauen zu finden und sich gehalten zu fühlen; dann würden Loslassen und Herzöffnung möglich. Die „Panzerung“ der alten Wunden dürfe nach und nach verschwinden, der eigene Weg eröffne sich.

Großen Raum in seinen Überlegungen nimmt bei Martin Trosbach das „Mannsein“ ein. Seiner Meinung nach soll Man(n) „das Weibliche in sich respektieren, ohne die eigene Männlichkeit zu verlieren“. Bei seiner Nebentätigkeit als Körper-Psychotherapeut konnte der gebürtige Chamer immer wieder beobachten, dass sich gerade Männer schwertun, offensiv mit ihren Gefühlen umzugehen. „Männer müssen viele Anforderungen erfüllen, immer stark sein, Vater sein und ihre Partnerschaften auf die Reihe bringen. Sie arbeiten viel und sind oft überfordert“, sagt der Pädagoge. Das tun Frauen zwar auch – aber nur bis zu einem gewissen Grad. „Frauen sind mutiger, seelisch an sich zu arbeiten“, lautet seine Einschätzung. Würden Männer sich ebenfalls darauf einlassen, hätte das viele gesellschaftliche Vorteile. Die Frage nach dem Mannsein hat Martin Trosbach schon vor vielen Jahren beschäftigt. Er nahm an einer so genannten Männerinitiation bei dem bekannten amerikanischen Franziskanerpater Richard Rohr teil, der als Fachmann auf dem Gebiet der männlichen Spiritualität gilt. Mittlerweile hat Martin Trosbach längst selbst eine Männergruppe gebildet, die auf Ehrlichkeit, Solidarität und vertrauensvollen Gesprächen aufbaut.

Rituale bei den Felsen

Im Verlauf des Gesprächs wird klar, wie sehr die beiden ihre innere Überzeugung leben, der äußere Rahmen hierfür ist perfekt. Das gemütliche Holzhaus liegt am Ortsrand, direkt vor einem kleinen Wäldchen. Nicht weit von ihrem Heim entfernt befinden sich mit dichtem Moos bewachsene riesige Findlinge, welche geheimnisvolle Schalen und Verformungen aufweisen. Ideale Bedingungen also für die Naturrituale und Initiationstreffen, die das Paar mit kleinen Gruppen durchführt. „Es ist die Sehnsucht, durch die Natur tiefe Grenzerfahrungen zu machen“ erklärt Martin Trosbach sein Bestreben. Initiationsarbeit steht für ihn gleichbedeutend mit „einen bewussten Übergang in eine neue Lebensphase gestalten.“ „Initiation beinhaltet, den Mut zu haben, seine Berufung zu finden, um dann anderen helfen zu können. Die Menschen sollten wieder lernen, ihr Bewusstsein zu steuern.“ erklärt er überzeugt. Symbolisch bietet er Teilnehmern mit dem Durchschlüpfen enger Felsspalten im Ritual an, die Schwelle in die „Anderswelt“, den mystischen Raum zu übertreten, Überholtes hinter sich zu lassen und mit neuem Bewusstsein aus den Felsen hervor und wieder ins Leben zu gehen. Dieses uralte Naturritual erinnert durch die Enge an die Geburt und soll ein neues Erwachen ermöglichen.

Vermutlich wurden diese Felsen von den Kelten für ihre Rituale genutzt. Martin Trosbach kann sich vorstellen, dass die Steine bereits viel früher, in der matriarchalen Vorzeit, als megalithische Kraft – und Heilungsorte installiert worden sind. Besonders fasziniert den Lehrer dabei der Strom, der in die Vergangenheit führt und in dem er das spirituelle Erbe unserer Vorfahren, hier bei uns in unserer Heimat, zu erkennen glaubt. „Es gilt, die heimische, die örtlich spirituelle Kraft vor unserer eigenen Haustür wieder zu finden und auf aktuelle Weise zu aktivieren“ verabschiedet sich das Paar nach dem ebenso interessanten wie informativen Gespräch am eigenen Hausportal – und lässt damit doch noch so viele Fragen offen...

Die Arbeit des Ehepaars Trosbach

Susanne Trosbach ist gebürtige Furtherin und Mutter einer Tochter. Sie studierte Musik und spielt Querflöte. Gesang und musikalische Früherziehung gehört zu ihrem Angebot.Sie machte eine Ausbildung in Körperpsychologie und Atemarbeit (Integrale Leibarbeit) bei Jutta Becker in Stuttgart. Sie beschäftigt sich auch mit kreativem Tanz, Musikkinesiologie und absolvierte eine Fortbildung in Musiktherapie und systemischer Arbeit.

Martin Trosbach ist Musiklehrer am Schuman-Gymnasium in Cham. 1990 machte er seine Heilpraktikerprüfung, ein autodidaktisches astrologisches Studium sowie eine Ausbildung in „Astrodrama“ bei Friedel Roggenbuck schloss sich an.Ab 2002 absolvierte er eine vierjährige Ausbildung in „personaler Leibarbeit“ bei Barbara Althoff-Koch. Dies ist eine körpertherapeutische Form, welche auf der „initiatischen Therapie“ gründet.